KKV-Aktuell, Ausgabe 10-2018


Foto: Thomas Michalski

Zum Titelbild

In diesem Monat zeigt das Titelbild Hagebutten, die uns möglicherweise an den Vers aus unseren Kindetagen erinnern:

Das Männlein dort auf einem Bein
mit seinem roten Mäntelein
und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hundsrose. Auch die Hildesheimer Rose an der Apsis des Doms ist eine Hundsrose. Den Hagebutten sagt man einige gesundheitsfördernde Wirkungen nach, auf alle Fälle enthalten sie viel Vitamin C.
Vielleicht probieren Sie einmal leckere Hagebuttenmarmelade?
Hier eine Anleitung:
1 kg  Hagebutten waschen, abtropfen lassen und von den Stielen zupfen, die Kerne entfernen (Handschuhe – Juckalarm!). Anschließend die Hagebutten mit 500 ml Wasser in einen Topf geben und zugedeckt ca. 20 Minuten dünsten. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Passierstab des Handrührgerätes durch ein grobes Sieb drücken.  650 g von dem Hagebuttenmus abmessen.
250 ml Orangensaft mit 1 kg Gelierzucker zufügen und aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, in kleine Gläser füllen, verschließen und erkalten lassen.
Die Herstellung von Hagebuttenmarmelade ist arbeitsaufwändig – man kann sie auch kaufen!
Regina Michalski

Das Kreuz mit dem Kreuz

Liebe KKVerinnen und KKVer!
Wer hat einen Anspruch auf das Kreuz, wer darf es nutzen? Gehört es nur der Kirche? Darf man es als kulturelles Symbol in Behörden nutzen oder ist es vielleicht sogar illegaler Wahlkampf und „Enteignung der Kirche“, wenn eine Landesregierung im Süden seine Anbringung in ihren Behörden beschließt?
Klar ist, dass das Kreuz sicher noch immer zuerst ein christliches Symbol ist, das auf die Erlösung der Menschheit von Leid und Tod durch Jesus Christus verweist. Es symbolisiert seinen Opfertod.
Allerdings ist anhand von archäologischen Funden bekannt, dass das Kreuz älter als das Christentum ist. Schon bei den Menschen in der Steinzeit fand es als Zeichen für eine Art »Weltformel« Verwendung. In fast allen Kulturen kommt das Symbol des Kreuzes in verschiedensten Variationen und Ausfaltungen vor.
Das ist so geblieben, wie sich z.B. auf den Fahnen der nordischen Länder oder der Schweiz leicht feststellen lässt. Das Kreuz ging und geht also über das rein Christliche hinaus, es steht heute vor allem auch für eine bestimmte Kultur, die auf Aufklärung und Humanismus und der christlich-abendländischen Kultur sowie den daraus gewachsenen Traditionen und Bräuchen beruht.
Deshalb sind wir als Anhänger dieser Lebensart im Sinne des IS oder der Taliban übrigens tatsächlich alle Kreuzfahrer, auch wenn wir nicht mehr in Rüstung bereitstehen, um mit dem 8. Kreuzzug „Jerusalem zu befreien“.
In diesem Sinn ist es dann auch richtig, dass wir zwar einen säkularen Staat ohne Staatskirche haben, das niedersächsische Schulgesetz aber zum Beispiel in seinem Bildungsauftrag feststellt (§ 2), dass die Persönlichkeitsentwicklung der  Schülerinnen und Schüler auch auf Basis des Christentums und des europäischen Liberalismus erfolgen soll.
Daraus folgt für mich, dass das Kreuz ein positives, weltoffenes Symbol ist, das ein Bekenntnis gerade auch zur Toleranz ablegt. Es gehört auch der Kirche, aber eben nicht nur.
Ich finde, es sollte selbstbewusst und viel häufiger gezeigt werden. Ein wenig mehr Mut der Amtskirche für das eigene Symbol wäre übrigens auch nicht schlecht, ein wenig Werbung schadet bekanntlich nicht!
Ihre
Barbara Berndt

Besuch des HAUM (Herzog Anton Ulrich-Museum)
in Braunschweig


Foto: Thomas-Michalski

KKVerinnen und KKVer der OG Braunschweig und Hildesheim lauschen der Kunsthistorikerin bei ihren sehr interessanten Ausführungen über die Gemälde und Skulpturen aus dem Barock und der Renaissance.

Es war trotz der Hitze ein gelungener Ausflug nach Braunschweig! Herzlichen Dank an den Organisator Vb Jürgen Thiel.

Auch der KKV-DV hat Bischof Dr. Heiner Wilmer
zur Weihe gratuliert

Der Glückwunschtext lautete:
Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Wilmer,
zu Ihrer Weihe zum 71. Bischof von Hildesheim gratulieren wir Ihnen und wünschen von Herzen Gottes Segen.
Ihrem Wunsch entsprechend haben wir einen Betrag für die Unterstützung der Ausbildung von Herz-Jesu-Priestern in Pietermaritzburg/Südafrika aus das angegebene Konto überwiesen.
Die Mitglieder des KKV Diözesanverbandes e.V. mit den Ortsgemeinschaften Braunschweig, Elze/Gronau und Hildesheim
gez. Dr. Rolf Busemann, Geistl. Beirat
gez. Heinz Bertram, Vorsitzender


Vb Anton Kreutzer hat das KKV-DV-Banner bei der Bischofsweihe getragen.
Fotos: Heinz Bertram

Sozialaktion 2018 – Wir sammeln Lebensmittel
für den Guten Hirten.


Übergabe der Spenden an Herrn Reinhard Aksamski (2.v.l.), stellvertretender Leiter des Sozialen Mittagstisches des Guten Hirten.
Foto: Thomas Michalski

Einladung zum KKV-Samstagsforum

am 27.10.2018 um 10.00 Uhr
im Gustav-Struckmann-Saal des Hildesheimer Rathauses,  Markt 1

Thema: Auf dem Weg von der Priesterkirche zur Kirche der Laien. 50 Jahre Diözesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim. 

Referent: Claus-Dieter Paschek, Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Hildesheim

Die Gründung des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Hildesheim vor 50 Jahren war eine weitsichtige Entscheidung. In dieser Zeit hat sich der Diözesanrat eine wichtige Rolle in der Kirche im Bistum Hildesheim erarbeitet. Gleichzeitig haben sich Kirche und Gesellschaft deutlich verändert: Das gilt z.B. für das Verhältnis der „Gläubigen“ zu „ihrer“ Kirche, die Rolle der Kirche in der Gesellschaft und nicht zuletzt für die Herausforderungen, die zusammengelegte Großgemeinden für das kirchliche Leben bringen. 50 Jahre Diözesanrat sind deshalb nicht nur Grund zum Rückblick, sondern vor allem für einen konstruktiven Blick nach vorn! Die Rolle aktiver und verantwortlicher Laien wird immer wichtiger, aber wie kann das in konstruktivem Zusammenwirken mit der Kirchenleitung konkret gestaltet werden? Eine ganz praktische Frage z.B. für die anstehenden Gremienwahlen im November, aber auch weit darüber hinaus.

Claus-Dieter Paschek  wird uns aus seiner langjährigen Erfahrung in das Thema einführen und lädt zu einer offenen und engagierten Diskussion ein.

Nicht nur an KKV-Mitglieder, sondern an alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Anmeldungen bitte umgehend bei Vb Thomas Michalski per Mail. Im Anschluss lädt der KKV zum Gespräch bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss ein.

Einladung KKV Samstagsforum PDF öffnen.

Thomas Michalski

Einladung zum Vortrag bei Senioren 60plus

Liebe KKVerinnen und KKVer, zu dieser Veranstaltungsreihe Senioren 60plus am  jeweils dritten Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr sind alle KKVerinnen und KKVer, die gern am Nachmittag etwas zu einem interessanten Thema hören möchten, ganz herzlich eingeladen.
Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee (Filterkaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee u.a.) und leckerem Kuchen geht es los!
Der Nachmittag ist für eine Veranstaltung ein guter Zeitpunkt: es ist auch im Winter noch hell, die Stadtbusse fahren im häufigen Rhythmus und man kann evtl. vor oder nach der Veranstaltung noch etwas  in der Stadt erledigen. Sogar das Stadtbüro ist donnerstags mit Termin bis 18.00 Uhr geöffnet.

Am Donnertag, 18.10.18 um 15.00 Uhr spricht Herr Andreas Handzik, Diakon und Leiter  des Sozialen Mittagstischs des Guten Hirten,  im Hotel Bürgermeisterkapelle, Rathausstr. 8
zum Thema:  Die Arbeitsmarktsituation und wie diese sich auf die Hartz IV-Empfänger auswirkt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Sie können es sich also auch kurzfristig überlegen.
Ansprechpartner: Vb Heinz Grande und Vb Karl Klodwig
Regina Michalski

Einladung zum 132. Stiftungsfest des KKV Hildesheim

am Sonntag, 11. November 2018

Alle Mitglieder des KKV Hildesheim sind herzlich eingeladen, auch Gäste sind wie immer willkommen.

11.00 Uhr Festamt in der Kirche St. Jakobus d.Ä., Kirchweg, 31199 Diekholzen
Zelebrant: Prälat Heinrich Günther, Geistlicher Beirat des KKV Hildesheim

12.30 Uhr Festversammlung mit Ehrung der Jubilare
anschießend Gänseessen im Gasthof Kupferschmiede, Steinberg 6,
31139 Hildesheim
Am 11. November wird der Namenstag des hl. Martin von Tours gefeiert.

Anmeldung bitte bis zum  03.11.2018  durch Überweisung des Kostenbetrags von 30 EUR pro Person auf das KKV-Konto  IBAN  DE60 2595 0130 0000 0808 00.
Bitte vergessen Sie die Angabe Ihres Namens nicht. Die Kosten beinhalten das Mittagsmenü bestehend aus leichter Vorsuppe, Gänseessen und Nachspeise. Getränke werden extra nach Verzehr bezahlt.
Jeder, der keine Gans essen möchte, kann vor Ort ein alternatives Essen bestellen. Er/sie muss es sofort vor Ort kundtun.

Was hat Sankt Martin mit der Martinsgans zu tun?
Traditionell kommt am 11. November auch die Martinsgans auf den Tisch. Doch was hat das Federvieh mit dem Heiligen Martin zu tun? Dafür gibt es verschiedene mögliche Erklärungen.
Zum einen soll sich Martin von Tours aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht.
Zum anderen beginnt mit dem Martinstag in Deutschland traditionell die Saison der Gänseschlachtungen.
Eine andere Herkunft des Festessens wird darin gesehen, dass am 11. November die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit beginnt, in der fettes Essen tabu ist. Überdies war der 11. November früher jener Termin, an dem die Bauern ihren Lehnherren die fällige Pacht zahlen mussten. Da im Mittelalter sehr oft Naturalien das Geld ersetzten, beglichen die Schuldner in vielen Fällen ihre Pacht mit einer Gans.
Regina Michalski