Aktuelles Diözesanverband

17.1.2018

Hauptausschusssitzung in Mühlheim/Ruhr

Ende November fand turnusgemäß die zweiteHauptausschusssitzung im Jahr 2017 in der „Wolfsburg“ in Mülheim /Ruhr statt. Die „Wolfsburg“ ist das Bildungshaus der Diözese Essen. Laut Satzung des KKV Bundesverbandes gehören dem Hauptausschuss an:

  • der Verbandsvorstand
  • die Vorsitzenden und Geistlichen Beiräte der Diözesan-oder Landes- bzw. Regionalverbände
  • die hauptamtlichen Geschäftsführer/Sekretäre der Diözesan- oder Landes- bzw. Regionalverbände sowie des Bundesverbandes mit beratender Stimme.

Der Vorsitzende des Hauptausschusses ist zurzeit Vb Norbert Zumbrägel aus Münster. Breiten Raum nahm am Vormittag ein Einführungsreferat von Herrn Thomas Rogowski, einem Fraktionsmitarbeiter der CDU /CSU Fraktion im Bundestag, ein, der sehr objektiv und überparteilich über das Thema: Ist die Rente sicher? Ansatzpunkte für eine Reform!, referierte. Der Hauptausschuss war vom Bundesverbandstag aufgefordert worden, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, nachdem fünf katholische Verbände,

  • der Familienbund der Katholiken (FDK),
  • die Katholische Arbeitnehmerbewegung Deutschlands e.V. (KAB),
  • die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands e.V. (kfd),
  • die Katholische Landvolkbewegung Deutschlands (KLB),
  • und das Kolpingwerk Deutschlands einen eigenen Rentenreformvorschlag erarbeitet und als „Die Forderungen des Rentenbündnisses der katholischen Verbände“ vorgelegt hatten.

Am Schluss des Vortrags und der Diskussion stand fest, dass das Thema „Rente“ ein sehr differenziertes und kompliziertes ist und der KKV gut daran tut, die verschiedenen Aspekte und Forderungen abzuwägen und auch die zukünftige Generation nicht aus dem Blick zu verlieren. Der nächste Schritt in dieser Thematik wird sein, ganz nüchtern die Forderungen der fünf an diesem Papier beteiligten katholischen Verbände auf den Prüfstand zu stellen und die (gewünschten) Auswirkungen und deren Realisierung zu bewerten. Das wird auf der nächsten Hauptausschusssitzung im März 2018 geschehen.

Auch die von der Zukunftskommission 2020 angeregte und auf dem BVT vorgestellte Plakataktion wurde nochmals besprochen. In der nächsten „Neuen Mitte“ soll über Modalitäten für die einzelnen Ortsgemeinschaften und Diözesanverbände berichtet werden.

Ausführlich wurde auch über den in der Zeit vom 09. – 13. Mai 2018 in Münster stattfindenden Katholikentag gesprochen. Der KKV wird mit einem Stand auf der „Verbände-Meile“ vertreten sein. Außerdem wird im KKV-eigenen Hansa-Haus ein Verbände-Cafe eingerichtet. Schon jetzt die herzliche Einladung an alle KKVer zur Teilnahme am Katholikentag. Große Schatten wirft auch schon jetzt der nächste Bundesverbandstag voraus. Er findet statt in der Zeit vom 30. Mai – 2. Juni 2019 in Kaarst. Als Festredner ist der nordrhein–westfälische Ministerpräsident Armin Laschet angefragt.

Heinz Bertram,
Vorsitzender des KKV DV Hildesheim e.V.

Krippenfahrt 2017

„Sich auf den Weg machen“, so hieß eine kleine Geschichte, die auf der ersten Seite unsres Begleitheftes zur Krippenfahrt 2017 abgedruckt war.

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, die verschiedensten Krippendarstellungen zu besuchen. Bei schönstem Wetter brachte uns der Bus zunächst nach Nordstemmen, wo sich schon die KKV-Mitglieder aus der OG Elze/Gronau eingefunden hatten.

Sieben Kirchen hatten wir anvisiert: St. Michael, Nordstemmen, St. Urbani in Mehle, St. Benedikt, Lauenstein, St. Marien, Winzenburg, St. Marien Alfeld sowie St. Matthäi u. St. Josef in Gronau.

Herr Czechak, Vorsitzender der OG Elze /Gronau, hatte überall nette Menschen gefunden, die zu Kirchen und Krippen viel Interessantes zu berichten wussten. In Lauenstein erwartete uns eine weihnachtlich geschmückte Kaffeetafel. Danach ging die Fahrt frisch gestärkt weiter nach Winzenburg.

Immer wieder konnten wir feststellen, wie liebevoll die verschiedenen Krippen gestaltet waren, z. B in Alfeld, wo der Hund und auch einige Hühner, jetzt aus Holz geschnitzt, an der Krippe stehen, die an die „Haustiere“ zweier ehemaliger Pfarrer erinnern.

Im Garten der evangelischen St. Urbani – Kirche in Mehle besuchten wir eine „Freilicht – Krippe“ mit fast lebensgroßen Figuren. In der St. Matthäi – Kirche in Gronau konnten wir nicht nur die größte Furtwängler – Orgel anhören und anschauen, sondern auch eine von einem Gemeindemitglied liebevoll und professionell geschnitzte Krippe betrachten. Die Küsterin hatte vor unserem Eintreffen bereits für eine entsprechende Atmosphäre gesorgt, indem sie die echten Kerzen an den vorhandenen Kronleuchtern entzündet hatte.

Leider mussten wir auf die Besichtigung der letzten Krippe in Gronau verzichten, da plötzlich Eisregen einsetzte und der Bus ins Rutschen kam. Das reichhaltige Abendessen im Eichsfelder Hof konnte erst später als geplant beendet werden, weil zunächst viel Salz nötig war, bevor der Bus zur Heimfahrt starten konnte.

Christa Bertram