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		<title>Aktuelles von der KKV Bezirksgemeinschaft Leinetal</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Mitteilungen von der KKV Bezirksgemeinschaft Leinetal</description>
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			<title>Aktuelles von der KKV Bezirksgemeinschaft Leinetal</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 28 Jun 2011 15:34:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Bayernfahrt im Juni 2011</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/bayernfahrt-im-juni-2011.html</link>
			<description>Bamberg, Wandern im Arber, Schifffahrt auf der Donau und Regensburg mit den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bamberg, Wandern im Arber, Schifffahrt auf der Donau und Regensburg mit den Domspatzen.</p>
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<p class="bodytext">KKV-Ortsgemeinschaften Elze/Gronau und Hildesheim auf Reisen.</p>
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<p class="bodytext">Mitglieder der KKV-Ortsgemeinschaften Elze/Gronau und Hildesheim (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) unternahmen eine siebentägige Busreise durch den „Bayerischen Wald“ unter der Leitung von Diakon Dr. Rolf Busemann aus Hildesheim.</p>
<p class="bodytext">Erster Anlaufpunkt war nach kurzer Rast in Handthal im Steigerwald, das fränkische Bamberg. Ein geselliger Abend im Hotel bildete den Abschluss dieses ersten Tages.</p>
<p class="bodytext">Am zweiten Tag wurde bei einer Stadtführung Bamberg erkundet. Der spätromanisch-frühgotische Kaiserdom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter, die Alte Hofhaltung, der Domplatz, der Rosengarten im Innenhof der Neuen Residenz und Klein Venedig waren einige der Sehenswürdigkeiten.</p>
<p class="bodytext">Weiter ging’s am Nachmittag zum heilklimatischen Kurort Bodenmais, wo für drei Nächte das wunderschön gelegene Hotel Waldesruh bezogen wurde.</p>
<p class="bodytext">Der nächste Tag begann mit einer Rundwanderung um den Großen Arbersee und auf dem Gipfelplateau des Arber, höchster Berg des Bayerischen Waldes mit 1456 m und einer herrlichen Aussicht über den Bayerischen- und Böhmerwald. Der Nachmittag galt dem Besuch des Waldmuseums in Zwiesel und der „Joska-Kristall-Erlebniswelten“ in Bodenmais.</p>
<p class="bodytext">Die „Drei-Flüsse-Stadt Passau stand am darauf folgenden Tag auf dem Programm. Eine interessante Stadtführung und als Höhepunkt die Teilnahme an einem Orgelkonzert im Dom mit der größten Domorgel der Welt (17.974 Pfeifen bei 233 klingenden Registern und vier Glockenspielen), machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.</p>
<p class="bodytext">Danach war Hotelwechsel angesagt. Über Deggendorf ging’s zur Besichtigung der „Walhalla“ an der Donau und weiter nach Regensburg, wohl eine der schönsten Städte Bayerns, wie eine sehr qualifizierte Stadtführung mit Dombesichtigung zeigte.</p>
<p class="bodytext">Ein Ausflug mit Schifffahrt auf der schönen blauen Donau von Kelheim durch die „Weltenburger Enge“ zum Kloster Weltenburg und Führung durch die von den Gebrüdern Asam gestaltete barocke Klosterkirche rundeten die eindrucksvollen Tage der Reise ab. Letzter Höhepunkt war die Mitfeier der hl. Messe im Regensburger Dom mit den weltberühmten Regensburger Domspatzen, bevor es anschließend zurück in die Heimatorte ging. Eine Woche in guter Gemeinschaft und mit einem erstklassigen Reiseleiter war viel zu schnell zu Ende gegangen.</p>
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			<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:34:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Was ist meine Verantwortung und meine Freiheit?</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/was-ist-meine-verantwortung-und-meine-freiheit.html</link>
			<description>Andacht von Pfr. Dr. Christian Wirz, Gronau, zum 29. Mai 2010
Es gibt Karikaturen, die sagen mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Andacht von Pfr. Dr. Christian Wirz, Gronau, zum 29. Mai 2010</p>
<p class="bodytext">Es gibt Karikaturen, die sagen mehr als lange Texte. Ein gut ausgedachtes und gekonnt gezeichnetes Bild kann subtile Wahrheiten auf den Punkt bringen. Nicht jeder ist froh darüber. Manche Wahrheiten tun weh und müssen trotzdem gesagt werden. Die Zeichnung des dänischen Karikaturisten Westergaard, der kürzlich von der Bundeskanzlerin höchstpersönlich geehrt wurde, gehört nicht dazu. Eine Mohammed-Gestalt mit einer Bombe als Turban ist kein intelligenter Einfall. Die Zeichnung weckt keine neue Erkenntnis, sie wiederholt nur ein gedankenloses Vorurteil, das Islam mit Terrorismus identifiziert. Der Preis für Westergaard betraf auch gar nicht die Zeichnung, er diente ausschließlich zu einer politischen Demonstration: „Seht her, bei uns ist jeder frei, seine Meinung zu sagen, egal wer protestiert!“ Wäre mir peinlich, wenn ich Westergaard hieße, aber meinetwegen. Kann man machen. Die Freiheit ist ein hohes Gut.</p>
<p class="bodytext">Ein anderer, der von seiner Freiheit Gebrauch gemacht hatte, war Thilo Sarrazin. Er wurde nicht geehrt, sondern von seinem Posten entfernt. Ob seine Thesen intelligenter sind als die preisgekrönte Karikatur, sei mal dahingestellt. Jedenfalls wurden die Akzente hier anders gesetzt. „Überhaupt nicht hilfreich“ nannte die freiheitsliebende Kanzlerin Sarrazins Diskussionsbeitrag. Kann ja sein.<br />Aber war die Karikatur hilfreich?<br />So deutlich wie schon lange nicht erkennen wir am Zusammentreffen der beiden Ereignisse, dass unsere Gesellschaft an einem Wertekonflikt leidet. Freiheit und Respekt liegen miteinander im Streit. Wo das eine aufhört und das andere anfängt, darüber herrscht große Verwirrung. Hat die Freiheit Grenzen? Wenn ja, wo laufen die? Also, Westergaard geht. Gut. Aber Sarrazin nicht.</p>
<p class="bodytext">Verstehe, wer will. Wenn ein verrückter Pastor irgendwo in Florida den Koran verbrennen will, protestiert die ganze Welt. Völlig zu Recht. Wenn aber Kreuze in die Spree geworfen werden, um gegen Christen zu „protestieren“, die beim „Marsch für das Leben“ friedlich durch Berlin ziehen, regt sich nicht mal in Deutschland jemand nennenswert auf. Ist doch wirklich verwirrend. Freiheit lebt vom Respekt, der den anderen sein lässt, wie er ist. Wo im Namen der Freiheit die Achtung vor anderen keine Rolle mehr spielt, gerät die Freiheit selbst in Gefahr. „Alles ist mir erlaubt“, sagt Paulus, „aber nicht alles nützt.“ Freiheit heißt nicht bloß: Ich darf alles sagen. Freiheit heißt auch: Ich muss nicht alles sagen, auch wenn ich’s darf. Natürlich ist jeder frei, seine Dummheiten und Gehässigkeiten unters Volk zu bringen. Aber es bedroht diese Freiheit, wenn man sich vorher nicht fragt, wem’s denn nützt. Jeder muss sich das selbst fragen. Keiner kann für mich die Grenze ziehen. <br />Das ist meine Verantwortung. Das ist meine Freiheit.</p>
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			<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 16:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zum nachdenken!</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/zum-nachdenken.html</link>
			<description>Andacht von Pfr. Dr. Christian Wirz, Gronau, zum 29. Mai 2010
„Na, Herr Pfarrer, ha’m wa’s für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Andacht von Pfr. Dr. Christian Wirz, Gronau, zum 29. Mai 2010</p>
<p class="bodytext">„Na, Herr Pfarrer, ha’m wa’s für heute?“ So fragt die alte Dame den Pfarrer, der gerade aus der morgendlichen 7.00-Uhr-Messe kommt. An diese gewiss wahre Geschichte eines Freundes denke ich in diesen Tagen. Wir „ham’s“ mal wieder. Mit dem Dreifaltigkeitssonntag endet in der Kirche das festreiche Halbjahr. Was die Christen zu feiern haben, das feiern sie zwischen dem 1. Advent und dem Dreifaltigkeitssonntag. Für Katholiken kommt noch das Fronleichnamsfest am Donnerstag danach.<br />Aber dann beginnt definitiv das festarme Halbjahr. Saure-Gurken-Zeit also?</p>
<p class="bodytext">Nein. Die katholische Kirche zählte bis vor vierzig Jahren die Sonntage dieser Zeit als „Sonntage nach Pfingsten“, die evangelische Kirche zählt sie noch heute als „Sonntage nach Trinitatis“. Die„festfreie“ Zeit bezieht sich also auf die großen Feste, mit denen die „festreiche“ Zeit ihren Abschluss fand. Der Dreifaltigkeitssonntag ist ja so etwas wie die Zusammenfassung aller christlichen Feste: Gott, der „Vater“ und Schöpfer aller Dinge, hat uns in seinem „Sohn“ Jesus Christus sein menschliches Gesicht gezeigt (Weihnachten). Er ist wie wir gestorben (Karfreitag) und hat im Tod den Tod besiegt (Ostern). Durch den „Heiligen Geist“ will er uns ständig daran erinnern (Pfingsten).</p>
<p class="bodytext">Das heißt aber doch: Der Heilige Geist will jetzt in den kommenden Wochen und Monaten „ausprobiert“ werden, damit er zeigen kann, wozu er fähig ist. Statt müde in den Alltag zu trotten, als wäre nichts geschehen, dürfen wir uns vom Geist daran erinnern lassen, was Großartiges passiert ist!<br />„Na, Ihr Christen, ha’m wa’s für dies Jahr?“ Nein! Jetzt geht’s erst richtig los!</p>
<p class="bodytext">Was wäre von jemandem zu halten, der schwerbepackt mit köstlichen Speisen vom Großeinkauf kommt, sie in den Keller stellt und dort vergisst? Hat er nicht eingekauft, um all die schönen Sachen mit seiner Familie und seinen Freunden zu genießen?<br />Oder was wäre von jemandem zu halten, der mit einem krachenden Fest seinen Führerschein feiert und fortan nie mehr Auto fährt? Hat er nicht gefeiert, weil er eine ganz neue Beweglichkeit gewonnen hat?</p>
<p class="bodytext">Von diesen Leuten wäre dasselbe zu halten wie von einem Christen, der Weihnachten, Ostern und Pfingsten gefeiert hat und fortan so tut, als hätte Gott mit seinem Leben nichts zu tun. Hat er nicht gerade deshalb gefeiert, weil Gott seinen Alltag mit ganz neuem Leben erfüllen kann?</p>
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			<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frankenfahrt 2010</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/frankenfahrt-2010.html</link>
			<description>Eine eindrucksvolle Fahrt ins Land der Franken
KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Eine eindrucksvolle Fahrt ins Land der Franken</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) auf 6-tägiger (Wall-)Fahrt nach Mainfranken.</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mitglieder der KKV –Ortsverbände Elze/Gronau und Hildesheim, sowie Gäste aus Aachen, unternahmen eine 6-tägige Busreise unter der Leitung von Diakon Dr. Rolf Busemann aus Hildesheim, durch das schöne Frankenland.</p>
<p class="bodytext">Nach dem Aufnehmen der Teilnehmer in Elze und Gronau ging es zunächst zur Wasserkuppe in der Rhön. Bei einer kleinen Wanderung rund um die Bergkuppe genoß die Gruppe die herrliche Aussicht über die Berge der hessischen Rhön.</p>
<p class="bodytext">Weiter ging es zum hl. Berg der Franken, dem Kreuzberg, mit Besuch der Wallfahrtskirche und des neuen Bruder-Franz-Hauses, in dem die meditative Ausstellung des hl. Franziskus und seines Sonnengesangs, besichtigt wurde. Nach dem Mittagessen wurde das Hotel in Dettelbach bei Würzburg angefahren, um sich hier für die 6 Tage einzuquartieren.</p>
<p class="bodytext">Am 2. Tag ging es ins wunderschöne Fränkische Weinland an die Mainschleife. Die Benediktinerabtei Münsterschwarzach, das Schloss Hallburg bei Northeim, Volkach mit der Kapelle Maria im Weingarten und der berühmten Riemenschneider-Madonna, sowie die Vogelsburg mit der unvergleichlichen Aussicht auf die Mainschleife, standen hier im Vordergrund.</p>
<p class="bodytext">Am 3. Tag wurde unter fachkundiger Führung einer Stadtführerin Würzburg erkundet. (Festung Marienberg, Mainfränkisches Museum, Altstadt)</p>
<p class="bodytext">Der 4. Tag führte zur Frankenwarte mit dem Würzburger Käppele, einem bedeutsamen Marienwallfahrtsort des Bistums Würzburg.</p>
<p class="bodytext">Eine gemütliche Schiffahrt auf dem Main führte uns zurück nach Würzburg, um dort die Residenz und den Hofgarten zu besichtigen.</p>
<p class="bodytext">Der Abend stand im Zeichen einer Weinprobe mit erlesenen fränkischen Weinen und einer fränkischen Brotzeit im Weingut König in Randersacker.</p>
<p class="bodytext">Am 5. Tag wurde der Gruppe durch eine Stadtführerin Rothenburg ob der Tauber mit dem nahezu unveränderten mittelalterlichen Stadtbild gezeigt. Durch das liebliche Taubertal ging es weiter auf der Romantischen Straße nach Creglingen und Schloss Weikersheim.</p>
<p class="bodytext">Am 6. Tag hieß es nach der Wallfahrtsmesse Abschied nehmen von den liebgewonnen Hotelpersonal und voneinander.</p>
<p class="bodytext">Eine gelungene Reise dank des Reiseleiters, des Busfahrers und des Gemeinschaftssinns der Teilnehmer ging zu Ende.</p>
<p class="bodytext">Über eins war man sich am Ende der Fahrt jedoch einig: im nächsten Jahr geht es in den Bayerischen Wald.</p>
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			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 17:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vortrag in Alfeld, von Herrn Dr. Wilk, aus der Staatskanzlei Niedersachsen</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/vortrag-in-alfeld-mit-dr-wilk.html</link>
			<description>Die Zukunft junger Menschen - Herausforderung für Staat und Gesellschaft
Zu diesem Thema hatte der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Die Zukunft junger Menschen - Herausforderung für Staat und Gesellschaft</strong></p>
<p class="bodytext">Zu diesem Thema hatte der KKV Diözesanverband in das Kath. Pfarrheim Alfeld eingeladen und damit die Werbung neuer Mitglieder für den KKV Alfeld-Elze-Gronau verbunden. Mit dem Referenten, Ministerialrat Dr. Christoph Wilk aus der Staatskanzlei Niedersachsen, wurde ein hervorragender Referent gefunden, der es verstand, ein breites Spektrum seiner Tätigkeit den 40 Teilnehmern zu vermitteln.</p>
<p class="bodytext">Der Referent machte bei seinen Ausführungen immer wieder deutlich, dass im Bewusstsein der Deutschen ein neues Denken mehr und mehr notwendig geworden ist; nämlich die Motivation möglichst aller jungen Menschen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und diesen Platz auch auszufüllen. Dabei geht es u.a. um Integration und um lebenslanges Lernen in unserer modernen, hochtechnisierten Arbeitswelt von heute. Doch zunächst muss die jetzige Generation die Grundlagen dafür schaffen. Das fängt bei den Finanzen an, denn seit Jahrzehnten verspielen wir die Zukunft junger Menschen durch den Aufbau des Schuldenberges. Kinder sollen möglichst das Abitur machen, studieren oder eine Ausbildung machen, dann einen Arbeitsplatz finden, eine Familie gründen und auch genug verdienen und die Rente für die heutige Generation und später für sich selbst aufbringen. Zur Zeit müssen allein in Niedersachsen täglich 7 Millionen Euro Zinsen aufgebracht werden. Hiervon könnte man jedoch z.B. viel mehr Lehrer einstellen, Kinderbetreuungsmöglichkeiten aufbauen oder die Infrastruktur verbessern. So gibt es zum Schuldenabbau keine Alternative. Wenn in Niedersachsen ab 2010 keine neuen Schulden mehr aufgenommen werden, dann ist Niedersachsen 2075 schuldenfrei.</p>
<p class="bodytext">Das 2. Problem ist die Verwahrlosung und der Missbrauch von Kindern, allerdings ist diese Zahl des Kindermissbrauchs deutlich zurückgegangen. Doch soll das Kinderrecht in die Niedersächsische Verfassung mit aufgenommen werden. Geplant ist u.a., dass Hebammen dort in schwierigen Familien aushelfen, wo Nachwuchs erwartet wird.</p>
<p class="bodytext">Bei dem 3. Problem fragt man sich, warum gibt es immer weniger junge Menschen. Allein im Landkreis Hildesheim wird die Zahl in den nächsten Jahren um 15 % sinken und im gesamten Bundesgebiet sogar um 20 % bis 2050. Zur Zeit liegt die Geburtenrate in Niedersachsen bei 1,4. Als Grund des Kinderschwunds wird die hohe Belastung des Einzelnen gesehen, wie die hohe Mobilität und die ausufernden Kosten. Hier müssen die Betreuungsmöglichkeiten ausgebaut werden. Bis 2013 sollen bundesweit Kinderkrippen eingerichtet werden, damit Beruf und Arbeit in Einklang gebracht werden. In Niedersachsen sollen bis 2013 zunächst ein Drittel der Kinder in Krippen untergebracht werden, die anderen Eltern sollen 150 Euro monatlich an Betreuungsgeld erhalten, wenn die Kinder zu Hause betreut werden.</p>
<p class="bodytext">Das 4. Problem ist der Nichtraucherschutz, der zunächst an Schulen durchgesetzt wurde. Ein erster Erfolg zeigt sich darin, dass die Quote des Tabakverbrauchs bei Jugendlichen drastisch zurückgegangen ist.</p>
<p class="bodytext">Das 5. Problem ist die Schule selbst. Nachdem die Orientierungsstufe 2003 abgeschafft wurde, entscheidet mehr und mehr bei den Schulen die Qualität des Unterrichts. Es muss zudem dafür gesorgt werden, dass die Durchlässigkeit möglich ist. Die Hälfte der Studierenden kommt über den 2. Bildungsweg. Der Bildungsdruck auf die Kinder ist in der Schule heute enorm, da u.a. auch das Abitur schon nach 12 Jahren Schulzeit abgelegt wird. Hier müssen unbedingt Unterrichtspläne entschlackt werden. Außerdem sollte man auch die Zeit für das Abitur flexibler gestalten. Warum sollte das Abitur nicht auch erst nach 13 oder 14 Jahren abgelegt werden können? Wichtig ist, dass die Freude am Lernen geweckt wird. Alle sollten z.B. auch Freude an Sport und Musik haben. Warum sollte es dafür eine Note geben? Außerdem muss in der Schule mehr Wert auf soziale Komponenten gelegt werden.</p>
<p class="bodytext">Das 6. Problem ist die Ausbildung. Obwohl zur Zeit ein Viertel mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, stehen immer noch zu viele junge Menschen ohne Ausbildungsplatz da. Das Hauptproblem ist, dass immer noch zu viele junge Menschen ohne Schulabschluss dastehen, zur Zeit sind dies 8,2 %. Ein Modellprojekt läuft, wo 500 Jugendliche in der 8. oder 9. Klasse besonders in Mathematik und Deutsch durch die Bundesanstalt für Arbeit gefördert und somit auf das Berufsleben vorbereitet werden. Hierdurch haben sich die Noten immerhin um 0,7 % verbessert.</p>
<p class="bodytext">Abschließend sprach Herr Dr. Wilk noch das Ehrenamt an, ohne dem ein Gemeinwesen nicht existieren kann. Allerdings sind immer mehr Berufstätige dazu nicht in der Lage, ein Ehrenamt zu übernehmen, da die starren Arbeitszeiten dies in vielen Fällen nicht zulassen. Allerdings ist es erfreulich, dass in Niedersachsen 30 % aller Ehrenamtlichen Jugendliche sind.</p>
<p class="bodytext">So fand ein informativer Abend nach 2,5 Stunden seinen Abschluss. Der KKV Hildesheim dankt den Initiatoren aus dem KKV Diözesanverband und dem KKV Alfeld-Gronau-Elze und drückt die Hoffnung aus, dass diese Veranstaltung auch zur Werbung für den KKV in dieser Region hilfreich war.</p>
<p class="bodytext">Karl Klodwig</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 15:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diakonweihe am 21. April 2007 im Dom von Hildesheim</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/diakonweihe-am-21-april-2007-im-dom-von-hildesheim.html</link>
			<description>Am 21. April 2007 wurde Herr Dr. Joseph Theruvath aus Gronau von unserem Bischof Norbert Trelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 21. April 2007 wurde Herr Dr. Joseph Theruvath aus Gronau von unserem Bischof Norbert Trelle zusammen mit vier weiteren Mitbrüdern zum Diakon gewählt. Nicht nur für ihn, sondern auch für die Gemeinde St. Josef in Gronau ist dies eine große Freude. Im Namen der ganzen Gemeinde möchte ich auf diesem Wege Herrn Diakon Theruvath nochmals für seine Bereitschaft zu diesem besonderen Dienst danken und ihm Gottes reichen Segen für sein künftiges diakonales Wirken wünschen.</p>
<p class="bodytext">In unserer Gemeinde hat es bislang keinen ständigen Diakon gegeben. Daher stellen sich Gemeindemitglieder immer wieder die Frage, welche Tätigkeiten ein Diakon denn eigentlich genau ausführen soll. Vieles wird sich vermutlich erst im Laufe der Zeit ergeben. Wichtig finde ich aber festzustellen, dass Herr Diakon Theruvath nicht hauptamtlich in der Gemeinde tätig ist. Er übt seinen Dienst quasi ehrenamtlich aus. Durch seinen Eintritt in den Vorruhestand als Arzt am Gronauer Krankemhaus hat er natürlich mehr Zeit als vorher im Berufsleben. Es ist aber verständlich, dass er einen Großteil dieser Zeit auch seiner Familie widmen möchte. Es ist daher nicht zu erwarten, dass Herr Diakon Theruvath nun immer und überall in der Gemeinde präsent sein wird.&nbsp; Und noch etwas ist für mich wichtig festzustellen: Ein Diakon ist kein &quot;Pfarrerersatz&quot;! Er hat zwar in der Liturgie eine Aufgabe bei der Verkündigung des Wortes Gottes und der Austeilung der Eucharistie, jedoch ist die Liturgie nur ein Teilbereich seines Wirkens. In erster Linie soll er Anwalt der Menschen in der Gemeinde sein, die am Rande stehen, unserer besonderen Sorge bedürfen oder eben keine eigene Stimme haben. Hier wird beispielsweise auch die Sorge um die alten Menschen ein besonderes Augenmerk erfordern.</p>
<p class="bodytext">Herr Diakon Theruvath hatte als Arzt bereits über viele Jahre hinweg eine wichtige soziale Verantwortung für Menschen übernommen. Ich freue mich, dass er nun auch in unserer Gemeinde diese soziale Kompetenz einbringen wird.</p>
<p class="bodytext">Ich schließe mit dem Wunsch, dass wir alle immer mehr unsere gemeinsame Verantwortung füreinander entdecken mögen und in ihr leben.</p>
<p class="bodytext">Carsten Menges, Dechant</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 16:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neu gegründete KKV-Bezirksgemeinschaft Leinetal</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-bezirksgemeinschaft-alfeld-elze-gronau/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-5/artikel/testnachricht-leinetal.html</link>
			<description>Neu gegründete KKV-Bezirksgemeinschaft
Alfeld-Elze-Gronau/Leine e.V. stellt sich vor:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 11.01.2007 wurde die neue KKV-Bezirksgemeinschaft Alfeld-Elze-Gronau in Elze gegründet. <br />Der Verein ist eine Gemeinschaft christlicher Frauen und Männer, die in Wirtschaft und Verwaltung, als Selbstständige oder Angestellte in den verschiedensten Berufen und im öffentlichen Dienst tätig sind; auch die Ruheständler dieser Berufsgruppen gehören dazu. Mitglieder können alle Christen werden, die ihre Wurzeln in der christlichen Kultur haben und diese Tradition weitertragen wollen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Unser Leitwort lautet: Dem Menschen dienen.</strong></p>
<p class="bodytext">Als katholischer Verband der gesellschaftlichen Mitte betrachten wir uns als Teil der Kirche. Wir sind offen für die Welt, aber in der Kirche zu Hause.</p>
<p class="bodytext">Das Wirken des Verbandes KKV versteht sich nicht als Konkurrenz zu bereits bestehenden Gruppen in der Pfarrgemeinde, sondern als Ergänzung.</p>
<p class="bodytext">Der Verein hat die Aufgabe, seine Mitglieder in fachlich-beruflichen Bereichen, wie auch in Wirtschaftsethik, in religiösen und persönlichkeitsbildenden Fragen durch Seminare und Gedankenaustausch weiterzubilden. Insbesondere soll die Ethik der Mitglieder durch soziale und mildtätige Initiativen und Aktivitäten gefördert werden. </p>
<p class="bodytext">Er will auf der Grundlage der Normen christlichen Lebens bei der Gestaltung einer menschenwürdigen Gegenwart und Zukunft mitwirken.</p>
<p class="bodytext">Der „KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung“ ist hervorgegangen aus dem 1877 gegründeten „Katholischer Kaufmännischer Verein“ (abgekürzt „KKV“). Diese seit über 100 Jahren gebräuchliche Abkürzung des Namens wurde aus Tradition bis heute beibehalten.</p>
<p class="bodytext">Bundesweit gehören über 100 Ortsgemeinschaften mit über 10.000 Mitgliedern zu unserem Verband.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 19:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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