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		<title>Aktuelles von der KKV Ortsgemeinschaft Hannover</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Mitteilungen von der KKV Ortsgemeinschaft Hannover</description>
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			<title>Aktuelles von der KKV Ortsgemeinschaft Hannover</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 22 Nov 2007 11:48:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die Heilige Elisabeth von Thüringen</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-ortsgemeinschaft-hannover/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-3/artikel/die-heilige-elisabeth-von-thueringen.html</link>
			<description>800 Jahre die Schutzpatronin dieses Bundeslandes!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Einer “Lebensbeschreibung der Heiligen Gottes auf alle Tage des Jahres” von 1863 ergeht an die “christlichen Leser” die Aufforderung, &quot;dass wir uns befleißigen, die im Himmel mit Christus&nbsp; regierenden Heiligen nach Anweisung der wahren Kirche gebührend zu verehren und in verschiedenen Nöten anzurufen. Du kannst ihnen nachfolgen in Tugenden, die zur Seligkeit notwendig sind, wie im Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe gegen Gott und dem Nächsten.”</p>
<p class="bodytext">Im Jahr 1207 wurde die Heilige Elisabeth in Preßburg geboren und mit vier Jahren mit Ludwig, Sohn des Landgrafen Hermann von Thüringen verlobt und zur Wartburg gebracht, wo sie mit ihm erzogen wurde. Sie war eine erlesene Schönheit, was sie nicht eitel machte. Sie mied Vergnügungen am Hofe und besuchte lieber länger den Herrgott in der Kirche, wo sie sich wohlfühlte, mehr als die Pracht am Hofe, obwohl dies den Höflingen nicht behagte. Im Jahr 1220 feierte sie mit ihrem Verlobten Ludwig die Vermählung, und es wurde eine überaus glückliche Ehe. Ihre Dienerschaft bekam pünktlich ihren Lohn, sie achtete auch dort auf einen christlichen Wandel. In Nöten stand sie ihnen bei und half ihnen. Armenspeise war für sie Pflicht. Für Notleidende wurde Kleidung ge-sponnen, besonders auch für Sterbende, selbst zum Grabe begleitete sie die Verstorbenen. Kranke wurden von ihr besonders betreut, auch Besuche machte sie in ihren Hütten. Am Fuße der Wartburg baute sie für Aussätzige ein eigenes Spital und machte dort täglich Besuche. Sie widmete sich Waisen und verlassenen Kindern.</p>
<p class="bodytext">Bei der neuen Einrichtung&nbsp; eines Franziskanerklosters in Eisenach half sie bei der Gründung. Ihre guten Taten waren aber den Bösen ein Dorn im Auge und sie beklagten beim Landgrafen ihre Verschwendung. Ihr Gemahl ließ sich von diesen Einflüsterungen nicht beeinflussen. Mit Lebensmittel beladen ging sie die Wartburg hinunter, es kam ihr Ludwig entgegen und verlangte, den Mantel zurückzuschlagen. Statt Speisen im Korbe zeigten sich rote und weiße Rosen, obwohl es keine Blütezeit mehr war.</p>
<p class="bodytext">Am 28.03.1223 gebar sie ihren ersten Sohn, es wurden drei weitere Töchter geboren. Trotz christlicher&nbsp; Erziehung und als treue Dienerin des Herrn wurde sie empfindlich geprüft. Ihr Gatte nahm das Kreuz und zog mit Kaiser Ferdinand II. nach Palästina. Auf dem Weg dorthin verstarb er plötzlich an Fieber am 11. September 1227. Trotz großer Gottergebenheit und erst 20 Jahre alt, davon erst 7 Jahre im Ehestände. Der Bruder ihres Mannes, Heinrich, maßte sich an, seiner Schwägerin Verschwendung vorzuwerfen und mitten im Winter musste sie mit ihren Kindern das Schloss verlassen. Obwohl sie vielen geholfen hatte, aus Furcht vor dem neuen Landesherrn fand sie keine Aufnahme und musste im Stall übernachten. Dass sie wie der Herrgott im Stall nächtigen musste, gab ihr Trost. Nach langem Irren und Betteln nahm ihr Onkel, Bischof Herbert von Bamberg, die Bedrängte in Schutz und gab ihr Aufenthalt in einem Schloss.</p>
<p class="bodytext">Nach Rückkehr der Palästinafahrer wurde ihrem Schwager schwerste Vorwürfe gemacht, und er söhnte sich mit ihr aus. Unter den ihr eingeräumten Gütern wählte sie Marburg als ihren Witwensitz. Leider wurde sie von ihrem Beichtvater, Konrad von Marburg, sehr streng behandelt, denn trotz eigener Bußübungen erhielt sie von ihm weitere Entbehrungen vorgeschrieben und ertrug sie gottergeben. In ihrem Testament setzte sie Jesus in der Person der Armen zu ihrem Erbe ein. Nach heftigem Fieber empfing sie die Sterbesakramente und wurde am 19.11.1223 vom Herren abberufen. Wunderbare Heilungen am Grabe veranlasste Papst Gregor IX. nach sorgfältiger Prüfung am Pfingstfest 1235, dass die Kirche in ihr als Heilige zu verehren sei.Elisabeth hat sich zu jeder Zeit dem göttlichen Willen ergeben, weder Pracht noch Herrlichkeit ihres Standes blendete sie. Noch als sie vertrieben wurde, klagte sie nie, und so verbrachte sie ihr Leben im Gebet und Hilfe für andere.</p>
<p class="bodytext"> Liegt es an uns, die Heiligenverehrung genügend zu pflegen? Vielleicht sollten wir neu nachdenken, z.B. über diese von dem Verfasser beliebte Feier der Namenstage nachzudenken.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 11:48:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Am 15.09.1907 wurde der Jesuitenpater Alfred Delp geboren</title>
			<link>http://www.kkv-hildesheim.de/kkv-ortsgemeinschaft-hannover/einzelnachricht/zurueck/aktuelles-3/artikel/am-15091907-wurde-der-jesuitenpater-alfred-delp-geboren-1.html</link>
			<description>Aus dem Leben des Jesuitenpater Alfred Delp</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für uns Christen ist es wichtig, Personen zu bedenken, die mutig,&nbsp; konsequent und unerbittlich für das christliche Menschenbild eingetreten sind.</p>
<p class="bodytext">Am 15.09.1907 wurde der Jesuitenpater Alfred Delp geboren. </p>
<p class="bodytext">“Solange der Mensch menschenunwürdig und unmenschlich leben muss, so lange wird der Durchschnitt den Verhältnissen erliegen und weder beten noch denken. Es braucht die gründliche Änderung der Zustände des Lebens ...” Diese Aussage vor dem Volksgerichtshof der Nazis am 09.01.1944 war es, die dem Jesuiten endgültig das Leben kostete. Trotz Haft und Folter nahm er seine Aussage nicht zurück, auch nicht vor dem Tribunal. Am 11.01.1944 wurde dann sein Todesurteil gesprochen. </p>
<p class="bodytext">Was war dies für ein Mensch?</p>
<p class="bodytext">Von Anfang seines Berufes setzte er sich ein für die nichtmenschliche Kreatur und die damalige Situation, in christlicher Überzeugung gegen das herrschende Nazi-System und zwar offen und ohne Furcht. Sein Vorbild, der Hl. Ignatius von Loyola, gab ihm schöpferische Kraft des treuen und zuverlässigen Herrgotts. So war er dankbar für die Schöpfertreue und fand sich wieder von der Liebe Gottes in allen Verhältnissen. “Der Herrgott ist eine weltumspannende Tatsache geworden”, predigte Pater Delp. Mit 29 Jahren notierte er mit Blick auf das jesuitische Menschenbild: “Diese Erde kann also auch nicht ernstgenommen werden, ohne das Gott, ihr Grund und ihr Ziel, immer mitgesagt und mitgemeint wird. Gott ist immer ihre große Transparenz, und so wird das Ernstnehmen der Erde. In jener Mystik der Erde, Mystik der Dinge und des Dienstes an ihm, die eine große und tiefe Erfahrung unsres Lebens ausmacht.” Die Leidenschaft für Gott allein wird konkret als entscheidendes Ja zur Erde, als Ja zur Geschichte, als Ja zur Gegenwart hier und jetzt, als Ja zum eigenen Leben. </p>
<p class="bodytext">Die frühe Erkenntnis zum Ungeist des Nationalsozialismus und die Neoreligiosität analysierte er unerbittlich und hellsichtig mit 29 Jahren. Offen war auch seine Ansicht der Nachtseite der Entwicklung: “Das Ganze, was wir erleben, ist die Schlussstunde des bürgerlichen Zeitalters, und wir werden sehen, wohin es führt, tun und lassen zu dürfen, was einem für gut erscheint.” Er brachte die Widersprüche der Verbürgerlichung im Blick auf die Gesellschaft wie Kirche zur Sprache. </p>
<p class="bodytext">Bereits 1941 stellte er die Prognose “wir sind Missionsland geworden, das darf man nur betreten mit einem echten Missionswillen, d.h. mit einem Willen, an den anderen Menschen auf allen Wegen sich heranzupirschen und ihn zu gewinnen für Gott, den Herrn.” Er kritisierte auch seine Kirche, die umgekrempelt werden müsste.</p>
<p class="bodytext">Sein Pfingsthymnus “Komm Heiliger Geist”, ist sein geistliches Testament von intimer Frömmigkeit und harter Zeitanalyse. </p>
<p class="bodytext">Die Hinrichtung dieses besonderen Jesuiten wurde am 2. Februar 1944 vollstreckt. Eine Persönlichkeit, gradlinig, unerschrocken und Vorbild für uns und unsere Kirche – wir wollten und sollten ihn nicht vergessen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 12:11:00 +0100</pubDate>
			
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