KKV-Aktuell, Ausgabe 2-2019


Foto: Peter Friebe

Zum Titelbild

Gefällt Ihnen das Foto dieser Ausgabe von KKVAktuell?
Woran kann es liegen, dass es Ihnen gefällt?

• das Foto ist harmonisch in Größe, Farbe und Flächenaufteilung
• die Farbe gelb leuchtet in der dunklen Jahreszeit
• die Krokusse sind mitten im Bild
• der Kontrast zwischen dem Schnee (Winter) und den Blüten (Frühling)
• die Blüten, die sich tapfer durch den Schnee kämpfen
• das Wiedererkennen und Erinnerungen an das letzte Frühjahr

Woran kann es liegen, dass es Ihnen nicht gefällt?

• das Foto ist banal, d.h. komplett bekannt und schon 1000-mal gesehen
• das Foto ist uninteressant da es langweilig ist
• das Wetter ist in diesem Jahr anders, das Foto passt nicht
• das Foto hat keinen Inhalt, es ist möglicherweise „nur“ schön
• das Foto passt nicht zu KKVAktuell

 Wie man so schön sagt liegt das Gefallen eines Fotos im Auge des Betrachters! Die Wirkung von Fotos schwankt zwischen Unverständnis, Optimal und Langeweile. Das bedeutet, dass ein Foto niemals ALLEN gefallen wird. Sicher fallen Ihnen weitere Argumente für oder gegen das Titelbild ein.
Nach der Informationstheorie ist das Qualitätsempfinden in Sachen Fotos abhängig von Wissenstand und Kulturkreis des Betrachters.
Ein Mitglied unseres Redaktionsteams dachte bei der Auswahl dieses Titelbildes sofort an das Stichwort Gottes Schöpfung. Das ist doch auch ein sehr schöner Gedanke.

Regina Michalski

Vorwort

Liebe Verbandsschwestern und Verbandsbrüder,
sehr geehrte Damen und Herren!

Erinnern Sie sich noch an Ihr Silvester 2018? Es war für viele nicht nur, aber auch, die Nacht der guten Vorsätze und der Besinnung auf das Kommende. Längst haben sich die Rauchschwaden der krachenden Raketen und Böller verflüchtigt. Und die vielfachen guten Vorsätze fürs neue Jahr, sind sie noch aktuell??
Hat Sie in dieser Nacht, verehrte Verbandsschwestern und –brüder auch ein klein wenig der Gedanke berührt, sich künftig vielleicht etwas stärker als bisher auf den KKV einzulassen? Das könnte beginnen mit einer regelmäßigen Beachtung des Monatsheftes “ KKVAktuell”. Mich erstaunt und begeistert immer wieder aufs Neue, dass den “Machern” aus Redaktion und Vorstand die Ideen und Themen für Veranstaltungen nicht auszugehen scheinen.
In diesem Zusammenhang lohnt ein Blick auf unsere Internetseite, dort heißt es zu einer Beschreibung der heutigen Verbandsarbeit:
”Die Aufgaben des KKV sind heute anders als vor gut 130 Jahren als der berufsständige Verband gegründet wurde. So versucht der KKV heute durch zeitnahe Veranstaltungen die Menschen zu sensibilisieren nach dem Motto:  Das Gegenwärtige aus dem Vergangenen zu entwickeln, um ihm eine Dauer in Zukunft zu sichern”, wie es Freiherr vom Stein einmal ausdrückte.  Zweifellos liegt darin eine anspruchsvolle Herausforderung. Wie kommt das Engagement unserer Vereinsführung bei unseren Mitgliedern und Freunden an? Unser Ortsverband zählt ca. 180 Mitglieder. Wenn jeweils 20% oder mehr den Einladungen des Vorstandes folgten, würden sich deren Mitglieder freuen und sich in ihrem Bemühen bestätigt fühlen. Hier gibt es Luft nach oben!
Wünschenswert wäre eine größere Begeisterung der Altersgruppe der 40 – 60-Jährigen am Verbandsgeschehen, sind sie doch die Leistungsträger unserer Gesellschaft, sie stehen mitten im Leben und haben etwas zu sagen. Vielleicht gelingt es trotz des nicht zu verkennenden Alltagsstresses an einigen der zahlreichen Angebote teilzunehmen. Natürlich möchte der Ortsverband auch nicht auf die Jüngeren und Älteren verzichten und heißt sie deshalb zum munteren Mitmachen ebenfalls herzlich willkommen.
Und wer sich öfter im Kreis der KKV-Familie sehen lässt, findet schneller Anschluss, sind wir doch Gleichgesinnte und vertreten ähnliche Wertvorstellungen!
Ich persönlich fand beim KKV Freunde fürs Leben. Probieren Sie es doch auch einmal, darauf hofft und dazu ermutigt Sie
mit freundlichen Grüßen und “ Kreuzschiff voraus”

Ihr Verbandsbruder
Karl Fleige

PS.
Unsere Altvorderen haben es in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bei Pflasterarbeiten um das Rathaus in Hildesheim herum geschafft, dass die Bauhandwerker unser Kreuzschiff  in das Pflaster (gegen einen Kisten Bier als Dank?) zwischen Rathaus und Stadtverwaltungsgebäude gelegen, einarbeiteten. Ist es Ihnen schon aufgefallen?

Thomas Michalski

Einladung zum Vortrag

am Mittwoch, 06.02.2019 um 19.30 Uhr
im Hotel Bürgermeisterkapelle, Rathausstr. 8

Thema: Erbrecht

Referent: Vb Hubertus Funke, Rechtsanwalt

Das Thema Erbrecht geht jeden an – wenn es etwas zu vererben gibt und seien es Schulden!
Haben Sie sich schon Gedanken gemacht über Ihr Eigentum, das Sie vererben? Es ist sehr schön, wenn in der Familie Einigkeit und Vertrauen herrscht und das Vererben und Erben einfach ist: leibliche Kinder, Teilbarkeit der Erbmasse, Einigkeit in der Bewertung der zu vererbenden Häuser und Grundstücke, des Hausrats, der Erinnerungsstücke.
Ist es die Pflicht der Eltern-Generation, die vererbt, sich Gedanken zu machen wie das Erbe geregelt werden soll? Möglicherweise kann es zu Lebzeiten schon Schenkungen geben? Man redet miteinander?
Und wie man es nicht machen soll, hier ein Beispiel:
Ein Rechtsanwalt beschrieb einmal wie man die nachfolgenden Generationen in Zwietracht vereinen kann: man vererbt ein Mehrfamilienhaus mit Grundstück an eine Erbengemeinschaft, die sich spinnefeind ist, und untersagt einen Verkauf von Haus und Grundstück bis in die übernächste Generation!
Außerdem gibt es da ja noch die zunehmende Anzahl von Single-Haushalten und Patchwork-Familien, die das Vererben und Erben nicht einfacher machen.
Zu diesem spannenden Thema sind Sie herzlich eingeladen.

Ansprechpartner: Vb Thomas Adamski