KKV-Aktuell, Ausgabe 6-2019


Fotos: Torben Brinker Wikipedia

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Aus sieben ehemals eigenständigen Pfarrgemeinden wurde 2014 die Pfarrgemeinde St. Nikolaus Ottbergen. Im letzten Jahr waren wir zum Sommerfest in Ottbergen. In diesem Jahr treffen wir uns in Farmsen in der Kapelle Unbefleckte Empfängnis Mariä. Sie gehört zur Pfarrei St. Nikolaus in Ottbergen.


Inmitten des Dorfes Farmsen steht, umgeben von alten Hofstellen, an der Nordseite des Friedhofs die Kapelle Unbefleckte Empfängnis Mariä. Sie wurde 1936 gebaut und geweiht.
Im Innenraum gibt es drei Marienskulpturen: eine Pieta und eine Maria Immaculata beide an der Westwand und geschnitzt vom Bildhauer Ludwig Nolde.
Betritt man des Gotteshauses so geht der Blick direkt zum Hochaltar und dem sich davor befindenden Zelebrationsaltar. Der barocke Altaraufsatz mit den beiden Altarbildern – unten die Heilige Familie und oben der hl. Mauritius wurde 1936 aus der Vorgängerkapelle in das neue Gotteshaus übernommen. Die Herkunft des Altaraufsatzes ist unbekannt.


Innenraum der Kapelle

Und dann gibt es noch eine Attrappe: Hinter dem Orgelprospekt auf der Empore befindet sich keine Orgel. Gespielt wird auf der seitlich stehenden elektronischen Orgel.
Regina Michalski

Etwas zurückgeben!

Liebe KKVerinnen und KKVer!

Die Herausforderungen im Bundesverband werden in den kommenden Jahren zunehmen. Insbesondere die finanzielle Lage des Verbandes und die rückläufigen Mitgliederzahlen lassen nichts Gutes erahnen. Wir benötigen hierzu starke und mutige Entscheidungsträger, die teilweise auch „unbequeme“ Entscheidungen fällen.
Dieser Aufgabe möchte ich mich auch in Zukunft gerne weiter widmen. Vier Jahre bin ich nun schon im Bundesvorstand als stellvertretender Bundesvorsitzender. Gewählt wurde ich 2015 in Arnsberg und habe seitdem die Geschicke des Bundesverbandes mitlenken und leiten dürfen. Unzählige Vorstands- und Hauptausschusssitzungen haben wir veranstaltet, kontroverse Diskussionen (nicht zuletzt über die Plakataktion) wurden geführt. In vielen Gesprächen mit Mitgliedern habe ich einiges für meine Arbeit mitnehmen können. Immer wieder wurde ich gefragt, was denn der Bundesverband macht, außer „Kosten“ zu produzieren. Bei den Pressemitteilungen, die in letzter Zeit an der Zahl zwar abgenommen haben, aber dafür qualitativ zugelegt haben, haben wir uns darauf geeinigt nur noch zu besonderen Themen Stellung zu nehmen. Ein Teil der Texte des Vorsitzenden wurden in KKVAktuell veröffentlicht.
Diese Stellungnahmen werden auch auf anderer Ebene wahrgenommen. So sprechen uns z.B. Politiker auf Bundes- und Landesebene an, um die Meinung von katholischen Vertretern in Wirtschaft und Verwaltung zu erfragen. Wir geben hier bereitwillig Auskunft und arbeiten auch in verschiedenen Arbeitskreisen zusammen. Die Vernetzung und die Kommunikation zwischen dem Bundesverband, den Diözesanverbänden und den Ortsgemeinschaften liegen mir am Herzen.
Auch wenn wir in den kommenden Jahren vielen Herausforderungen gegenüberstehen, so möchte ich mich aktiv für den KKV einsetzen und der wunderbaren Gemeinschaft im KKV etwas zurückgeben! Ich freue mich daher sehr über unsere aktive Gemeinschaft und hoffe am 1. Juni in Kaarst wiedergewählt zu werden.

Mit freundlichen Grüßen und Kreuzschiff voraus
Vb Sebastian Adamski, stellvertretender Bundesvorsitzender des KKV

Impressionen vom Informationsabend des KKV zur Europawahl im Kreishaus am 29. April 2019


Die Protagonisten v.l.n.r: Vb Matthias Mehler,
Christian Wolters, HAZ, David McAllister, MdEP,
Konstantin Gerbrich, PoE, Vb Thomas Michalski

An dieser sehr gelungenen Veranstaltung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Zuhörer erlebten ein engagiertes Eintreten für Europa von beiden Diskutanten, trotz mancher Schwierigkeiten. Immer wieder warben sie dafür zur Wahl zu gehen! Zum Ende der Veranstaltung wurden Konstantin Gerbrich und David McAllister nach ihren Wünschen in drei Worten für die Europäische Union gefragt:
Konstantin Gerbrich: Frieden, Freiheit und Erasmus (das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union) David McAllister: Frieden, Freiheit, Wohlstand und soziale Sicherheit

Regina Michalski
Foto: Lutz Engelhardt

Die Entwicklung der katholischen Soziallehre:
kontinuierlich, dynamisch – und sicher nicht abgeschlossen!

Die katholische Soziallehre ist die geordnete Sammlung der Aussagen der katholischen Kirche zu Fragen der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Gesellschaft und Wirtschaft haben sich in den letzten 150 Jahren dramatisch gewandelt. Deshalb hat auch das Kirchliche Lehramt seine Aussagen kontinuierlich weiterentwickelt: Manchmal etwas verspätet, manchmal sehr aktuell, manchmal sogar visionär und vorausschauend. Die Entwicklung der katholischen Soziallehre ist ein gutes Beispiel für die Herausforderungen beim Dialog von Kirche und Welt und das Eingehen der katholischen Kirche auf sich wandelnde Bedingungen.
Der Grundstein der katholischen Soziallehre wurde 1891 durch die Enzyklika Rerum Novarum von Papst Leo XIII. gelegt. Die industrielle Revolution war seit einigen Jahrzehnten in vollem Gange, hatte sich auf viele Länder Europas und die USA ausgebreitet und die Strukturen der Gesellschaft massiv verändert. Insbesondere die Lage der Industriearbeiter war prekär. Leo XIII. ergreift Partei für die Arbeiter und setzt sich für ihre Würde und ihre Rechte ein, er lehnt den aufkommenden Klassenkampf ab, aber er betont das Recht der Arbeiter sich zu organisieren.
1931 folgt die Enzyklika Quadragesimo Anno, die diese Gedanken weiterentwickelt: Pius XI. fordert einen gerechten Lohn, mit dem ein Arbeiter seine Familie ernähren kann. Ein unbegrenzter und ungeregelter freien Wettbewerb wird abgelehnt. Und es wird erstmals das „Subsidiaritätsprinzip“ entwickelt, nach dem die Verantwortung und die Initiative jeweils zuerst beim einzelnen Menschen oder der kleineren Gemeinschaft (z.B. der Familie) liegt und erst wenn diese überfordert sind, die größere Einheit (z.B. der Staat) unterstützen soll, dann aber auch dazu verpflichtet ist. Dieses Prinzip ist heute so aktuell wie damals – und genauso anspruchsvoll in der Umsetzung.
Mit der Enzyklika
Mater et Magistra ergänzte Johannes XXIII. 1961 diese Überlegung und betonte, dass eine echte soziale Gemeinschaft sowohl die Bedürfnisse aller Menschen befriedigt als auch die Würde des einzelnen sicherstellt. 1963 brachte Johannes XXIII. in Pacem in Terris einen weiteren Aspekt ein, indem er die Förderung des Friedens und Verbreitung der Menschenrechte zu einem zentralen Anliegen der Kirche erklärte.
Die Impulse des 2. Vatikanischen Konzils
1965 betrafen natürlich auch die Soziallehre:
Die Konstitution
Gaudium et Spes will einen umfassenden Dialog der Kirche mit der modernen Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen, um die gesellschaftlichen Strukturen auf den „Fortschritt der menschlichen Person“ hinzuordnen. Mit Dignitatis Humanae erklärt das Konzil das Recht aller Menschen auf Religionsfreiheit, die in allen Staaten weltweit durch die Verfassungen geschützt werden muss.
1967 betont Paul VI. in Populorum Progressio den engen Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und globalem Frieden und fordert dazu weltweite gemeinsame Anstrengungen.
Im Jahre
1971 – zum 80. Jubiläum vom Rerum Novarum – geht Paul VI. in Octogesima Adveniens erneut auf das Übel der Arbeitslosigkeit ein und setzt sich außerdem mit den neuen Herausforderungen durch Umweltprobleme und Bevölkerungswachstum auseinander.
Johannes Paul II. erklärt 1981 in Laborem Exercens, dass die menschliche Arbeit
nicht nur als Erwerbstätigkeit verstanden werden darf, sondern mit eigener Würde als Teil der Menschenwürde und der christlichen Berufung ausgestattet ist. 1987 ergänzt Johannes Paul II. in Sollicitudo Rei Sociales, die 20 Jahre nach Populorum Progressio erscheint, dass die Entwicklung der Dritten Welt nicht nur wirtschaftlich, sondern umfassend, auch sittlich, zu verstehen ist.
In Centesimus Annus aus dem Jahre 1991, 100 Jahre nach Rerum Novarum und kurz nach dem Ende des Kommunismus in Europa, fordert Johannes Paul II. weltweit Demokratie und freie Marktwirtschaft, aber in einem solidarischen Rahmen!
Benedikt XVI. äußert sich in 2009 mit Caritas in Veritate aufbauend auf Populorum Progressio zu Fragen der Globalisierung.
Auch dem amtieren Papst Franziskus ist die Weiterentwicklung der Soziallehre wichtig:
In
Evangelii Gaudium fordert er 2013 die missionarische Umgestaltung der Kirche
und betont insbesondere die soziale Dimension des Evangeliums. Dort formuliert er den markanten aber oft missverstandenen Satz „… diese Wirtschaft tötet“.
Im Jahr 2015 setzt sich Franziskus in Laudato si ausführlich mit Fragen der Umwelt auseinander und stellt klar, dass Umweltschutz und soziale Entwicklung untrennbar zusammengehören. Und mit Amoris Laetitia aus dem Jahre 2016 aktualisiert Franziskus die kirchliche Lehre zu Ehe und Familie vor dem Hintergrund der heutigen Gesellschaft.
Diese knappe Aufzählung von Meilensteinen der Soziallehre, die eigentlich jeweils nur einen Kerngedanken erwähnt, zeigt die Dynamik und Aktualität der Aussagen! Eine genauere Beschäftigung mit der Soziallehre und eine breitere Diskussion sind aus meiner Sicht unbedingt wertvoll – im KKV und darüber hinaus!

Thomas Michalski
Vorsitzender KKV Ortsgemeinschaft Hildesheim

Wer es genauer wissen will, dem empfehle ich den „Docat“ – speziell für den kurzen Überblick über die Geschichte – oder das „Kompendium der katholischen Soziallehre“.

„Kompromiss“ ist kein Schimpfwort

Als im Januar im britischen Parlament über den von der britischen Regierung und der EU ausgehandelten Vertrag zur Regelung des Austritts Englands aus der EU abgestimmt wurde, wurde dieser Vertrag mit überraschend großer Mehrheit abgelehnt. Am Ende der Abstimmung verkündete der „Speaker“ des Unterhauses John Bercow mit lauter Stimme: „The Noes have it. The Noes have it – Die Neins haben gewonnen. Die Neins haben gewonnen.“ Über zwei Jahre war verhandelt worden, 28 Regierungen hatten zugestimmt – und dann das: 432 Nein-Stimmen und lediglich 202 Ja-Stimmen. „The Noes have it“ – ja, es war die Stunde der Nein-Sager. Die Abgeordneten waren nicht in der Lage, von ihren jeweiligen Maximalforderungen abzurücken, auf den anderen zuzugehen, einen Kompromiss zu finden. Zu gleicher Zeit fand in den Vereinigten Staaten der längste „Shutdown“ der Geschichte statt. Es gab keinen Bundeshaushalt, 600.000 Angestellte blieben ohne Gehalt mit zum Teil dramatischen Folgen, weil sich Regierung und Opposition über die Frage der Grenzsicherung zu Mexiko nicht einigen konnten.
Früher, so mein Eindruck, war die Findung eines Kompromisses die hohe Kunst der Politik und der Diplomatie. Heute wird ein Kompromiss oft verstanden als eine Niederlage. Ich musste nachgeben, konnte mich nicht absolut durchsetzen. Aus der hohen Kunst der Politik ist ein Schimpfwort geworden. Und das gilt, befürchte ich, nicht nur für den Bereich der Politik, sondern auch im Privaten. Ich sehe nur mich, meine Wünsche und Interessen – und von denen werde ich nicht einen Millimeter abweichen. Auch hier: The Noes have it – Die Neins haben gewonnen. Stunde der Nein-Sager.
Die Bereitschaft und die Fähigkeit, Kompromisse zu suchen, zu finden und einzugehen, sie schwindet. Keine Kompromissbereitschaft in England, keine in den Vereinigten Staaten; oft aber auch keine Kompromissbereitschaft zum Beispiel in Beziehungen, die auseinandergehen. Woran es fehlt? So banal es klingt, ich glaube, es fehlt an Liebe.
Weil die Liebe auch die Fähigkeit ist, von sich selbst abzusehen und den anderen in den Blick zu nehmen. Die eigenen Wünsche und Interessen einmal außer Acht zu lassen und sich ganz auf die Wünsche und Interessen des anderen einzulassen. Nicht sie automatisch und unreflektiert zu übernehmen, aber doch ernsthaft, ehrlich und ohne den Blick auf die eigene Person wahrzunehmen, zu versuchen, sie zu verstehen und sich zu eigen zu machen. Hört sich naiv an? Angesichts solch verfahrender Situationen, wie sie in England oder den Vereinigten Staaten vorherrschten und an viele Orten der Welt im Großen und im Kleinen vorherrschen, sollte doch mal Platz sein für außergewöhnliche Wege, die eigentlich gar nicht außergewöhnlich, sondern selbstverständlich sind.
Michael Tillmann, IMAGE 02/19

Einladung

zum KKV am Nachmittag am 20.06.2019 um 15.00 Uhr im Hotel Bürgermeisterkapelle

Thema: Altersarmut – muss die Grundrente sein?
Referent: Herr Jürgen Hess, Dipl. Soz.päd., Caritas

Das Thema ist zurzeit immer wieder in den Medien präsent und wird uns eindrücklich als kommendes Problem, d.h. als Problem der nachfolgenden Generationen der Babyboomer, unserer Kinder und Kindeskinder, vermittelt.

Dazu ist auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) u.a. zu lesen:

Armutsdefinition und Armutsmessung

Die Frage, ab welchem Grenzwert ein niedriges Alterseinkommen bei einer alleinstehenden Person oder bei einem Paar-Haushalt mit „Armut“ zu bezeichnen ist, lässt sich nicht wissenschaftlich „objektiv“ beantworten. Die Bestimmung des Einkommensgrenzwertes, der „arm“ von „nicht arm“ unterscheidet, ist letztlich immer abhängig von normativen Vorstellungen. Gängig ist es einerseits, die Bezieher von Grundsicherung im Alter als arm zu bezeichnen, da ihr Gesamteinkommen unterhalb des Existenzminimums liegt und durch die Grundsicherung aufgestockt werden muss. Auf der anderen Seite kann aber auch argumentiert werden, dass gerade durch die Aufstockungsleistung der Grundsicherung Armut vermieden wird. Allerdings ist der Anteil der Betroffenen an der jeweiligen Gesamtbevölkerung mit knapp drei Prozent recht niedrig. Manche Beobachter interpretieren das als Zeichen, dass Altersarmut − zumindest zum jetzigen Zeitpunkt − kein besonders großes Problem sei.
Anders sehen die Befunde jedoch aus, wenn man die Einkommen der älteren Menschen am Durchschnittseinkommen bemisst (relative Armut), wie es EU-weit politisch vereinbart ist. Bei dieser Methodik, die auf Daten zur Einkommensverteilung zurückgreift, werden die Haushaltseinkommen der Älteren in bedarfsgewichtete Pro-Kopf-Einkommen umgerechnet und mit dem durchschnittlichen bedarfsgewichteten Pro-Kopf Einkommen der Gesamtbevölkerung verglichen. Wer über weniger als 60 Prozent des Mittelwerts (Median) verfügt, gilt hiernach als arm bzw. armutsgefährdet. Die auf dem Mikrozensus beruhenden Daten des Statistischen Bundesamtes weisen aus, dass die Armutsrisikoquoten der Älteren seit 2005 kontinuierlich angestiegen sind. Im Jahr 2012 lagen sie bei 13,6 Prozent, in den alten Ländern waren sie höher als in den neuen Ländern sowie bei westdeutschen Frauen höher als bei Männern.

Quelle: www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/194518/alterseinkommen-und-altersarmut

Zu diesem brisanten Thema wird uns Herr Hess aus seiner Erfahrung bei der Beratung der Caritas berichten.
Sie sind herzlich eingeladen!

Einladung zum KKV-Sommerfest

Liebe KKVerinnen und KKVer,
Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Sommerfest

am Samstag, 29. Juni 2019.

Wir beginnen um 17.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle Unbefleckte Empfängnis Mariens mit Prälat Heinrich Günther, in Farmsen, An der Marienkirche.
Farmsen ist ein Ortsteil von Schellerten.
Die Ortsvorsteherin* von Farmsen, Frau Susanne Lutter-Brunotte, wird uns etwas über den Ort und die Kirche erzählen.
Im Anschluss werden unser Vb Harald Wehrmaker & Co für uns grillen.
Vor Ort werden pro Person 15 EURO für Gegrilltes, Salate und Getränke eingesammelt.
Bitte melden Sie sich umgehend, spätestens bis zum 24.06.2019 bei Vb Heinz Grande oder Vb Karl Klodwig an, damit wir planen können.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend in unserer KKV-Gemeinschaft.
Ansprechpartner: Vb Harald Wehrmaker

* Die Interessen der Ortschaften Farmsen (und Wöhle), in denen keine Ortsräte eingerichtet sind, werden durch vom Gemeinderat bestimmte Ortsvorsteher vertreten.

Von den 255 Einwohnern Farmsens sind 161 katholisch. Sehenswürdigkeiten sind u.a. die Kirche, in der wir den Gottesdienst feiern, und einige Flurkreuze.