KKV-Aktuell, Ausgabe 1-2021

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St. Martinus

Das Titelbild zeigt die Kirche St. Martinus in Himmelsthür, einen Neubau aus dem Jahr 1948. Wegen eines starken Anwachsens der Gemeinde wurde die Kirche in den 1960er Jahren erweitert.
Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1747 wurde 1945 vollständig zerstört. Die Keimzelle der Pfarrgemeinde in Himmelsthür reicht zurück bis in das Jahr 1022.
Der Kirchenbau besitzt eine klassische Kreuzform mit Chorraum, Seitenschiffen und Hauptschiff. Die Kirche kann durch das Hauptportal im Westen sowie durch zwei Eingänge bei den beiden Seitenschiffen im Norden und im Süden betreten werden. An den Längsseiten besitzt die Kirche Fenster mit abgeflachten Rundbögen, im Hauptschiff aus klarem Glas, in den Seitenschiffen aus Buntglas mit der Darstellung biblischer Motive. Der Innenraum der Kirche wurde 2002 renoviert und ist in Creme und Gold gehalten. Mittelpunkt der Sichtachse sind der Altar mit der Darstellung des brennenden Dornbuschs und der vergoldete Tabernakel.
Im bronzeverkleideten Vierungsdachreiter aus dem Jahr 1993 hängen drei Glocken, die auf die Namen der drei Kirchenpatrone St. Martinus, St. Bernward und St. Juliana geweiht sind. Die Kirche erreicht mit dem Turm eine Höhe von
36 m.
Seit dem 1. September 2010 bildet St. Martinus mit den Kirchen St. Kunibert (Hildesheim-Sorsum), St. Martinus (Emmerke) und Heilige Familie (Klein Escherde) die Pfarrgemeinde „St. Martinus, Hildesheim – Katholische Kirche im Güldenen Winkel“.
Zurzeit ist Domvikar Roland Baule Pfarrverwalter in der Pfarrei.
Die Kirchenkrippe wurde vom Kolpingbruder Paul Hiller um 1970 geschnitzt. Vor ihr werden wir unsere Krippenandacht am 09.01.2021 halten.

Regina Michalski

Das Jahr 2020 war anders – das Jahr 2021 wird anders

Liebe KKVerinnen und KKVer,
im Januar 2020 sind wir optimistisch in das Jahr 2020 gestartet: Wir hatten eine ordentlich besuchte Jahreshauptversammlung, eine großartige Krippenfahrt des Diözesanverbandes und jede Menge interessanter Veranstaltungen in der Planung. In einer Klausurtagung des Vorstands haben wir noch die Herausforderungen und die Weiterentwicklung des KKV diskutiert . . . .
Dann kam Corona – und das Jahr 2020 war völlig anders! Ab März gab es nur noch wenige Veranstaltungen, oft im kleinen Kreis und unter sorgfältiger Einhaltung der Hygienekonzepte. Zum Glück waren die Gottesdienste noch möglich, natürlich auch mit entsprechender Vorsicht. Unser Veranstaltungsausschuss unter Leitung unseres Vb Thomas Adamski hat sonst eine zentrale Aufgabe für die KKV-Gemeinschaft. Im Jahr 2020 hatte dieses Team einen wirklich undankbaren Job: Immer wieder sorgfältig planen, abstimmen und vorbereiten – und dann doch absagen oder verschieben! Deshalb geht ein besonderer Dank an diese Verbandsbrüder und -schwestern für ihren Einsatz und ihre „Frustrationstoleranz“!
Die einzige Konstante in 2020 war unser KKVAktuell, das pünktlich jeden Monat (außer in den Sommerferien) erschien! Der „Veranstaltungskalender“ war natürlich spärlich, aber jedes Heft war ein Zeichen der Verbundenheit mit einigen Impulsen und Anregungen – und natürlich mit den Glückwünschen zu Geburtstagen und Jubiläen in der KKV-Gemeinschaft. Herzlichen Dank an das Redaktionsteam und alle, die Beiträge dazu geleistet haben. Besonders erwähnen möchte ich unseren Vb Kurt Meyer-Gauen, der jeden Monat zuverlässig und professionell das Layout von KKVAktuell gestaltet und sich um Druck und Versand kümmert. Er tut dies übrigens schon seit 30 Jahren! Ohne eine einzige Unterbrechung! (Applaus!!!)
Wenn wir in 2020 eines schätzen gelernt haben, dann ist es der Wert der persönlichen Begegnung – gerade im KKV. Egal ob beim Stammtisch, bei einem Vortrag, im KKV-Gesprächskreis oder bei den geselligen Veranstaltungen, offene Gespräche und Diskussionen von Angesicht zu Angesicht sind eine Bereicherung für alle Beteiligten. Vielleicht konnten wir einen kleinen Teil davon in der KKV-Gemeinschaft durch bilaterale Treffen oder Telefongespräche ersetzten?
Im neuen Jahr 2021 ist unsere gemeinsame Hoffnung, dass wir auch im KKV zum „normalen“ Verbandsleben zurückkehren können. Leider ist das derzeit noch nicht so genau erkennbar und alle Planungen sind noch höchst unsicher! So haben wir z.B. unsere Jahreshauptversammlung erst einmal auf unbestimmte Zeit vertagt.
Bei aller Sorge sollten wir aber gelassen bleiben. Die KKV-Ortsgemeinschaft Hildesheim befindet sich im 135. Jahr ihres Bestehens. Das relativiert auch die derzeitigen Herausforderungen, denn der KKV hat schon schwierigere und wirklich schlimme Zeiten überstanden!
Ich wünsche jedem Einzelnen von Ihnen mit seiner Familie und unserer ganzen KKV-Gemeinschaft ein gutes und gesundes neues Jahr 2021, das unter Gottes Segen steht und das auch viele positive Erfahrungen mit sich bringen wird – auch wenn wir noch nicht genau wissen, was auf uns zukommt.
Herzliche Grüße – und bleiben Sie gesund, zuversichtlich und dem KKV verbunden

Thomas Michalski
Vorsitzender KKV OG Hildesheim