KKV-Aktuell, Ausgabe 5-2021


Foto: Thomas Adamski

Zum Titelbild

Der Mai ist gekommen …

Zum Mai gehören Maiglöckchen wie auf dem Titelbild – und wie wäre es mal wieder mir einer altmodischen und wiederentdeckten Maibowle?

Was ist Maibowle?

Klassische Maibowle ist ein süffiger Mix aus trockenem Weißwein, Sekt und frischem Waldmeister. Dieser wird mit Küchengarn zusammengebunden und kopfüber in die Bowle gehängt. Die Stielenden müssen dabei über der Oberfläche bleiben, da die Maibowle sonst bitter wird. Zitronenscheiben sorgen für köstliche Frische in der Waldmeisterbowle.

ZutatenFormularbeginnFormularende
1 Bund (ca. 100 g) Waldmeister
2 Flaschen trockener Weißwein
2 Zitronen
1 Flasche halbtrockener Sekt
Küchengarn 

Zubereitung
Waldmeister mit Küchengarn zusammenbinden, über Nacht trocknen lassen oder kurz einfrieren. Weißwein in ein Gefäß geben und den Waldmeister kopfüber hineinhängen. Wichtig ist, dass die Stielenden über der Wein-Oberfläche bleiben, sonst wird die Maibowle bitter. Ca. 1 Stunde kaltstellen und ziehen lassen. Zitronen gründlich waschen, trockenreiben und in Scheiben schneiden. Waldmeister entfernen und Zitronenscheiben zugeben. Mit gut gekühltem Sekt auffüllen.
Und wer es lieber alkoholfrei mag, hier die Alternative:

Zutaten
1 Flasche Apfelsaft, 1 Flasche Mineralwasser prickelnd, 1 Bund frischer Waldmeister,1 Zitrone und 2 EL Zucker.

Zum Wohl!
Regina Michalski

Vorwort

Liebe KKV-Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

„Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün,
und lass uns an dem Bache,
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchten wir so gerne
ein Veilchen wieder sehn,
ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn.“

Wer kennt es nicht, das schöne Lied zum Mai. Und davon gibt es noch eine ganze Reihe weiterer schöner Lieder für diesen herrlichen Monat. Der Frühling ist in voller Blüte, es gibt schon erste richtig sommerliche Tage – wem wäre da nicht zum Singen. Ich selbst singe sehr gerne. Und so fehlt mir in dieser Corona-Zeit vor allem auch der gemeinsame Gesang. Bei mir auf der Arbeit (im Diözesan-Caritasverband) feiern wir üblicherweise die Namenstage der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und singen dabei. Wir feiern runde Geburtstage und Jubiläen – und singen dabei. Wir verabschieden Kolleginnen und Kollegen – und singen dabei. Wir feiern regelmäßig Gottesdienst – und singen auch dort gern und ausgiebig. Alles das findet nun nicht statt – bzw. nur in kleinem Kreis oder virtuell – und immer ohne Gesang. Mir fehlt das Singen sehr. Und so muss man sich halt andere Möglichkeiten suchen, um zu singen. Das Auto ist hier gut geeignet und auch in der eigenen Wohnung nutze ich jede musikalische Fernsehsendung, um mitzusingen. So habe ich mich Weihnachten richtig gefreut, als ein Fernsehsender Weihnachtslieder zum Mitsingen brachte – mit einer Textuntertitelung, die hilfreich war. Wegen meiner Nachbarn singe ich hier allerdings eher etwas verhalten mit.
Ich wünsche uns allen, dass wir Corona möglichst bald in den Griff bekommen und uns vielleicht ab Sommer wieder treffen können und dann vielleicht im Herbst auch wieder singen dürfen, wenn die meisten geimpft sind.

Herzliche Grüße und Kreuzschiff voraus.
Barbara Kreutzer