KKV-Aktuell, Ausgabe 1-2024


Foto: Pixapay

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Edelsteine

Ein Titelbild voller Steine
Sind sie nicht schön, die Steine? Sie unterscheiden sich besonders in der Farbe.
Welche Steine sind wertvoll? Generell gesagt sind Diamanten und Farbedelsteine (Saphir (blau), Rubin (rot) und Smaragd (grün)) am wertvollsten. Schmucksteine oder auch Halbedelsteine genannt, haben aufgrund ihrer geringeren Seltenheit, Härte und Langlebigkeit einen geringeren Wert.

Warum nun Steine im KKVAKTUELL?

Edelsteine und Schmucksteine werden/wurden gerne für sakrale Gegenstände verwendet.
Schaut man sich das Bernwardkreuz, den Sarkophag von Godehard oder auch Bischofskreuze und Ringe aus früherer Zeit an, so sind sie mit verschiedenen Schmucksteinen verziert. Seltene farbige oder durchsichtige Mineralien dienen als Schmuck für Priester, Könige und andere Würdenträger und zeigen deren besonderen Rang. In der Offenbarung an Johannes sind sie auch Sinnbild für die Herrlichkeit Gottes.
In der Bibel werden verschiedene Reihen von Edelsteinen aufgezählt. Die Zuordnung der Namen zu heutigen Bezeichnungen ist aber oft schwierig, da die Edelsteine in der Regel nach Aussehen und Herkunft und nicht nach chemischer Zusammensetzung und Kristallstruktur beschrieben wurden. Der gleiche Name konnte daher für verschiedene Arten von Steinen verwendet werden.
In der Offenbarung 21,19-20 bilden 12 Edelsteine die Grundsteine der Stadtmaurer des neuen Jerusalems.
Wörtlich heißt es: 10 […] und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem […] 11 erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.

Regina Michalski