KKV-Aktuell März 2026

Foto: Lutz Engelhardt

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Alle Hildesheimer kennen die Rosenroute?

Die Hildesheimer Rosenroute ist ein Reiseführer für die Sehenswürdigkeiten der Stadt Hildesheim, der 1987 von den Round Table 97 und Old Table 32 das erste Mal herausgegeben wurde. Sie ist der Klassiker unter den Erkundungstouren in Eigenregie.

Wenn Sie Hildesheim auf eigene Faust entdecken möchten, folgen Sie den in das Straßenpflaster eingesetzten Rosenpflastersteinen.

Der Startpunkt befindet sich am historischen Marktplatz neben der Tourist-Information im Tempelhaus (Judenstraße) – gut erkennbar an der im Boden eingelassenen Bronzeguss-Tafel! Die Route endet wieder auf dem historischen Marktplatz.
Der Weg ist 5,30 km lang und dauert etwa 1 Std. 20 Min.

Entlang der Hildesheimer Rose

Auf 2,5 Kilometern führt die Basisroute entlang der im Straßenpflaster eingelassenen Keramik-Rosen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sollten Sie mehr Zeit mitbringen, können Sie die Basisroute durch drei weitere voneinander unabhängige Ergänzungsrouten erweitern, siehe Rückseite.

Eine umfangreiche Begleitbroschüre zur Rosenroute mit Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten und einer Karte erhalten Sie während der Öffnungszeiten direkt in der Tourist-Information am historischen Marktplatz.

Regina Michalski

Quelle Hildesheim-Marketing:
https://www.hildesheim-tourismus.de/tour/rosenroute

Vorwort

Liebe Verbandsbrüder und Verbandsschwestern,

Fastenzeit – ein Weg durch die Wüste.

40 Tage dauert dieser Weg. Mit Aschermittwoch haben wir ihn begonnen. Er führt uns durch Höhen und Tiefen, Sinnbild für unser Leben.

Jetzt ist die Zeit, unser Leben zu überdenken, manche Gewohnheiten  vielleicht zu verändern. Was heißt für uns Fasten? Vieles genießen wir aus Gedankenlosigkeit. Wir könnten uns einschränken, unsere Zeit anders einteilen im Gebrauch von Fernsehen und Handy, wir könnten auf vieles verzichten, könnten weniger reden, mehr zuhören.  Am Aschermittwoch haben wir gehört: Kehrt um und glaubt an das Evangelium.

Die ganze Welt ist in Unordnung. Ängste und Sorgen machen sich breit. Wohin man schaut, Unheil und Verderben, Krieg und Zerstörung, Hunger, Krankheit und Tod, Menschen auf der Flucht. Wer kennt einen Ausweg? Wie finden wir Vertrauen und Hoffnung für die Zukunft?

Unser Glaube hat doch seine Mitte in der Auferstehung Jesu, im Osterfest. Dahin sind wir unterwegs. In dieser Zuversicht müssen wir handeln und überlegen: Was können wir selbst tun, um Frieden zu schaffen in der Familie, der Nachbarschaft, der Gemeinde?

Ein Kirchenlied aus Lateinamerika kann uns vielleicht Hinweise geben für unser eigenes Tun, unser Beten und Handeln.

Aus den Dörfern und Städten
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Aus den Tälern und Bergen
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Mit den leidenden Brüdern
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Mit den lachenden Kindern
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Als Bauleute des Friedens
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Als Boten der Gerechtigkeit
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Als Zeugen Deiner Liebe
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Als Glieder Deiner Kirche
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Wenn wir das Brot teilen,
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Wenn wir die Schwachen stützen,
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Wenn wir für die Verfolger beten,
                     sind wir unterwegs zu Dir.
Wenn wir das heilige Opfer feiern,
                     bist Du bei Deinem Volk.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Zeit auf dem Weg zu Ostern.

Herzliche Grüße
Christa Bertram