KKV-Aktuell April 2026


Foto: Mat­thi­as Boe­ckel, pix­a­bay

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Ein Hahn zu Ostern?

Der Hahn sym­bo­li­siert haupt­säch­lich den Son­nen­auf­gang, die Wach­sam­keit und das neue Leben. Der Hahn kräht, wenn die Son­ne auf­geht.

Für Chris­ten ist der Hahn ein Oster­tier – auch wenn er es mit Hase und Lamm nicht auf­neh­men kann: Der Hahn steht für den Sieg des Lichts über die Dun­kel­heit im Mor­gen­grau­en und damit für die Auf­er­ste­hung Chris­ti und das Leben nach der Fins­ter­nis im Grab.
In der Bibel kün­digt Jesus beim letz­ten Abend­mahl an, dass Petrus ihn in der­sel­ben Nacht ver­leug­nen wird, ehe der Hahn kräht (Mt 26,34, Mk 14,30, Lk 22,34, Joh 13,38).
Petrus leug­net die Ver­bin­dung zu Jesus drei­mal, wor­auf­hin der Hahn kräht, Petrus die Weis­sa­gung erkennt und bit­ter­lich weint.

Und der Hahn auf der Kirch­turm­spit­ze?
Für die Chris­ten war es leicht, die Sym­bo­lik des Hahns in ihre Reli­gi­on zu über­tra­gen: Der Hahn ist der ers­te, der das Ende der Nacht ankün­digt – so wie Jesus Chris­tus die Dun­kel­heit des Todes besiegt hat. Der Hahn weckt die Men­schen aus dem Schlaf, Chris­tus erweckt zum ewi­gen Leben. In Hil­des­heim gibt es Häh­ne u.a. auf der Michae­lis­kir­che, auf der Basi­li­ka St. Gode­hard und auf dem Vie­rungs­turm des Doms.

Und in wel­chem Land bringt der Hahn die Oster­ei­er?
In Schwe­den wer­den die Eier vom Hahn gebracht
Gut, wer sich die Eier vom Hasen brin­gen lässt, darf sich natür­lich nicht all­zu sehr dar­über wun­dern.

Fro­he Ostern
Regi­na Mich­al­ski

Vorwort

Lie­be Ver­bands­schwes­tern und Ver­bands­brü­der!

Bewähr­te Kern­in­hal­te und neue Stär­ken – unter die­sem Titel habe ich Anfang März an der 28. Fach­ta­gung zum kirch­li­chen Arbeits­recht in Eich­stätt teil­ge­nom­men, wo 530 Mit­ar­bei­ten­de und Lei­ten­de der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­che, der Cari­tas und Dia­ko­nie gemein­sam an unter­schied­li­chen The­men gear­bei­tet haben. Im Arbeits­recht der katho­li­schen Kir­che ist gera­de eini­ges im Umbruch.

Die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tungs­ord­nung wird über­ar­bei­tet. Sie wird sich in wei­te­ren Punk­ten dem Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz annä­hern, ohne aber die Beson­der­hei­ten zu ver­lie­ren.
Die Arbeits­ver­trags­richt­li­ni­en der Cari­tas – die Grund­la­gen für Dienst­ver­trä­ge, Ver­gü­tungs- und Urlaubs­re­ge­lun­gen sowie sons­ti­gen Rege­lun­gen zum Indi­vi­du­al-Arbeits­recht sind gera­de geän­dert und dem TVÖD wei­ter ange­passt wor­den. Aber auch hier blei­ben die Beson­der­hei­ten des kirch­li­chen Arbeits­rechts erhal­ten.

Bewähr­te Kern­in­hal­te und neue Stär­ken – die­se Über­schrift passt auch für den KKV. Bewähr­te Kern­in­hal­te müs­sen erhal­ten blei­ben – aber wir müs­sen auch neue Stär­ken ent­de­cken, um wei­ter­hin attrak­tiv zu blei­ben bzw. wie­der zu wer­den. Im kirch­li­chen Dienst hat man sich an staat­li­chem Recht und Tarif­recht ori­en­tie­ren kön­nen. Von wem kön­nen wir im KKV ler­nen? Viel­leicht bei ande­ren Ver­bän­den oder Ver­ei­nen? Lasst uns mit offe­nen Augen über unse­ren Tel­ler­rand hin­aus­schau­en, um die Zukunfts­fä­hig­keit unse­rer Orts­ge­mein­schaft zu erhal­ten.

Kreuz­schiff vor­aus!
Bar­ba­ra Kreut­zer

KKV-Aktuell März 2026

Foto: Lutz Engel­hardt

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Alle Hil­des­hei­mer ken­nen die Rosen­rou­te?

Die Hil­des­hei­mer Rosen­rou­te ist ein Rei­se­füh­rer für die Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt Hil­des­heim, der 1987 von den Round Table 97 und Old Table 32 das ers­te Mal her­aus­ge­ge­ben wur­de. Sie ist der Klas­si­ker unter den Erkun­dungs­tou­ren in Eigen­re­gie.

Wenn Sie Hil­des­heim auf eige­ne Faust ent­de­cken möch­ten, fol­gen Sie den in das Stra­ßen­pflas­ter ein­ge­setz­ten Rosen­pflas­ter­stei­nen.

Der Start­punkt befin­det sich am his­to­ri­schen Markt­platz neben der Tou­rist-Infor­ma­ti­on im Tem­pel­haus (Juden­stra­ße) – gut erkenn­bar an der im Boden ein­ge­las­se­nen Bron­ze­guss-Tafel! Die Rou­te endet wie­der auf dem his­to­ri­schen Markt­platz.
Der Weg ist 5,30 km lang und dau­ert etwa 1 Std. 20 Min.

Ent­lang der Hil­des­hei­mer Rose

Auf 2,5 Kilo­me­tern führt die Basis­rou­te ent­lang der im Stra­ßen­pflas­ter ein­ge­las­se­nen Kera­mik-Rosen zu den wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt. Soll­ten Sie mehr Zeit mit­brin­gen, kön­nen Sie die Basis­rou­te durch drei wei­te­re von­ein­an­der unab­hän­gi­ge Ergän­zungs­rou­ten erwei­tern, sie­he Rück­sei­te.

Eine umfang­rei­che Begleit­bro­schü­re zur Rosen­rou­te mit Infor­ma­tio­nen zu allen Sehens­wür­dig­kei­ten und einer Kar­te erhal­ten Sie wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten direkt in der Tou­rist-Infor­ma­ti­on am his­to­ri­schen Markt­platz.

Regi­na Mich­al­ski

Quel­le Hil­des­heim-Mar­ke­ting:
https://www.hildesheim-tourismus.de/tour/rosenroute

Vorwort

Lie­be Ver­bands­brü­der und Ver­bands­schwes­tern,

Fas­ten­zeit – ein Weg durch die Wüs­te.

40 Tage dau­ert die­ser Weg. Mit Ascher­mitt­woch haben wir ihn begon­nen. Er führt uns durch Höhen und Tie­fen, Sinn­bild für unser Leben.

Jetzt ist die Zeit, unser Leben zu über­den­ken, man­che Gewohn­hei­ten  viel­leicht zu ver­än­dern. Was heißt für uns Fas­ten? Vie­les genie­ßen wir aus Gedan­ken­lo­sig­keit. Wir könn­ten uns ein­schrän­ken, unse­re Zeit anders ein­tei­len im Gebrauch von Fern­se­hen und Han­dy, wir könn­ten auf vie­les ver­zich­ten, könn­ten weni­ger reden, mehr zuhö­ren.  Am Ascher­mitt­woch haben wir gehört: Kehrt um und glaubt an das Evan­ge­li­um.

Die gan­ze Welt ist in Unord­nung. Ängs­te und Sor­gen machen sich breit. Wohin man schaut, Unheil und Ver­der­ben, Krieg und Zer­stö­rung, Hun­ger, Krank­heit und Tod, Men­schen auf der Flucht. Wer kennt einen Aus­weg? Wie fin­den wir Ver­trau­en und Hoff­nung für die Zukunft?

Unser Glau­be hat doch sei­ne Mit­te in der Auf­er­ste­hung Jesu, im Oster­fest. Dahin sind wir unter­wegs. In die­ser Zuver­sicht müs­sen wir han­deln und über­le­gen: Was kön­nen wir selbst tun, um Frie­den zu schaf­fen in der Fami­lie, der Nach­bar­schaft, der Gemein­de?

Ein Kir­chen­lied aus Latein­ame­ri­ka kann uns viel­leicht Hin­wei­se geben für unser eige­nes Tun, unser Beten und Han­deln.

Aus den Dör­fern und Städ­ten
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Aus den Tälern und Ber­gen
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Mit den lei­den­den Brü­dern
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Mit den lachen­den Kin­dern
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Als Bau­leu­te des Frie­dens
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Als Boten der Gerech­tig­keit
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Als Zeu­gen Dei­ner Lie­be
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Als Glie­der Dei­ner Kir­che
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Wenn wir das Brot tei­len,
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Wenn wir die Schwa­chen stüt­zen,
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Wenn wir für die Ver­fol­ger beten,
                     sind wir unter­wegs zu Dir.
Wenn wir das hei­li­ge Opfer fei­ern,
                     bist Du bei Dei­nem Volk.

Ich wün­sche Ihnen eine besinn­li­che Zeit auf dem Weg zu Ostern.

Herz­li­che Grü­ße
Chris­ta Bert­ram

130 Jahre KKV Hildesheim

Der KKV (Ver­band der Katho­li­ken in Wirt­schaft und Ver­wal­tung) Hil­des­heim fei­er­te am 12./13. Novem­ber 2016 sein 130jähriges Stif­tungs­fest. Ein sol­ches Fest ist Anlass genug, um Rück­schau zu hal­ten, aber auch gleich­zei­tig Ver­pflich­tung zur Erneue­rung, die Gegen­wart zu gestal­ten, um für die Zukunft gerüs­tet zu sein.

„130 Jah­re KKV Hil­des­heim“ wei­ter­le­sen